Internationale Fachtagung

Basale Stimulation

„Haltung entwickeln – Schritt für Schritt…“

23. – 24. März 2018 in Freiburg im Breisgau
©FWTM Freiburg

„Haltung entwickeln – Schritt für Schritt…“

Häufig klagen wir über die Haltung der Menschen, mit denen wir zusammen arbeiten oder die wir ausbilden sollen.
Im Einführungsvortrag (Maria Höfflin) geht es darum, wie Haltung grundsätzlich entsteht und wozu sie nützlich ist.
Vor allem aber um die Frage, wie sich Haltung entwickeln und verändern kann und welchen Einfluss wir von außen darauf nehmen können.

Zum Einen mit konkreten Angeboten an Menschen mit schweren Einschränkungen. Der Fokus bei den Vorträgen von Stefan Peter (Musik als Kommunikation bei Kindern mit schwerer Mehrfachbehinderung) und Michael Zube (Weniger „Ja, aber“ und mehr „warum nicht?“ – Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen beim erlebnispädagogischen Segeln) liegt neben dem konkreten Angebot auf der Frage nach der notwendigen Haltung und wie diese bei den Anbietern entstanden ist.
Zweiter Schwerpunkt ist der Perspektivenwechsel mit Einblicken in die Bedürfnisse von Betroffenen und ihren Angehörigen.

Lyn Anne von Zepelin wird von ihrer Studie berichten, die das Erleben beatmeter Patienten auf der Intensivstation untersucht. Angehörige von Menschen mit schweren Einschränkungen werden uns berichten, welche Bedürfnisse Sie haben um gemeinsam herauszufinden, welche davon wir erfüllen können.
Erfahrene Praxisbegleiterinnen geben Einblicke zu der Frage, wie sie im Kontext von Kursen (Elisabeth Röthlisberger) und bei der Praxisbegleitung vor Ort (Doreen Brunner) Haltung zeigen und vermitteln.
Daneben werden in zwei Workshops ganz praktische Zugänge vermittelt: Das wirkungsvolle Erzählen eigener Erfahrungen (Almut Siess, Gabriele Weiss) sowie die bewusste Reflexion und der Einsatz unserer Körper- Haltung (Daniela Zepke).
Dem Wunsch nach Aktualität bezüglich der Forschungslage wird Birgit Werner Rechnung tragen. Neben einer Zusammenfassung aktueller Ergebnisse werden in ihrem Workshop auch Fragen an die Forschung formuliert, die bearbeitet werden sollen.
Wir freuen uns auf interessante Diskussionen und auf das Teilen von Erfahrungen – in Workshops und Austauschforen, aber ebenso am Kaffeetisch, beim Essen und auf den Fluren.

Referenten

Michael Zube

Michael Zube

Vortrag

Weniger „Ja, aber“ und mehr „Warum nicht!“
Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung beim erlebnispädagogischen Segeln

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Daniela Zepke

Daniela Zepke

Workshop

Körperliche Haltung und Innere Haltung
Was der Körper uns erzählt –
Ein theaterpädagogischer Workshop

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Maria Höfflin

Maria Höfflin

Einführungsvortrag

Haltung entwickeln – ganz praktisch
Häufig klagen wir über die Haltung der Menschen, mit denen wir zusammen arbeiten oder die wir ausbilden sollen.

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Britta Lippmann

Britta Lippmann

Workshop

Didaktik und Methodik im Kontext des NLPs
Bei Seminarensind üblicherweise etwa 80% des erfolgreichen Gelingens von Faktoren abhängig, die sich nicht unmittelbar auf inhaltliche Aspekte beziehen.

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Peter Estner

Peter Estner

Schulung

Kollegialer Dialog
Der Internationale Förderverein Basale Stimulation® e.V. bietet die Auseinandersetzung mit dem Kompetenzprofil und die Arbeit mit dem Kollegialen Dialog allen Kolleginnen und Kollegen an.

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Doreen Brunner

Doreen Brunner

Workshop

Aus der Praxis – für die Praxis
täglich bin ich im Praxisalltag unterwegs mit Lernenden, Studierenden, erwachsenen Pflegenden und somit bin ich auch täglich unterwegs mit dem Thema Haltung.

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Stefan Peter

Stefan Peter

Vortrag

Die vorgestellte Forschungsarbeit geht der Frage nach, wie sich Musik für die Förderung verschiedener Aspekte der Unterstützten Kommunikation nutzen lässt.

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Brigit Werner

Brigit Werner

Workshop

Vom Bauchgefühl zur Forschungsfrage
Erste Schritte auf dem Weg zu einer befriedigenden Kommunikation zwischen Kopf, Herz und Hand.

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Ulrike Reisenberger

Ulrike Reisenberger

Workshop

Planung und Gestaltung von Basis-/Aufbaukursen Basale Stimulation®
Was bringt mir die Anwendung des aktuellen Rahmencurriculums?

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Elisabeth Röthlisberger

Elisabeth Röthlisberger

Workshop

„Haltung entwickeln – Schritt für Schritt…“Grundlage und Aufgabe der Basalen Stimulation®

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Lyn Anne von Zepelin

Lyn Anne von Zepelin

Workshop

„Dass da auch Meerjungfrauen waren“ – Erfahrungen beatmeter Patienten einer medizinischen Intensivstation

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Gabriele Weiss

Gabriele Weiss

Workshop

Geschichten wirkungsvoll erzählen
Wir alle nutzen Anekdoten und kleine (Fall-) Geschichten, um unsere Erfahrungen und Ideen weiterzugeben.

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Almut Kal

Almut Kal

Workshop

Geschichten wirkungsvoll erzählen
Wir alle nutzen Anekdoten und kleine (Fall-) Geschichten, um unsere Erfahrungen und Ideen weiterzugeben.

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Barbara Mayer

Barbara Mayer

Workshop

Angehörige sehen Menschen mit schweren Einschränkungen aus ihrem eigenen
Blickwinkel.

Außer der Begegnung und Kontaktgestaltung mit ihrem Familienmitglied
haben sie eine Fülle anderer Aufgaben.

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Dokumente

Die Referenten haben ihr Vortragmaterial zur Verfügung gestellt, diese können Sie hier einsehen.

Programm

09.00 – 11.30 Uhr W1 Lizenznehmerschulung – Kollegialer Dialog
Peter Estner
  W2 Lizenznehmerschulung – Didaktikworkshop
Britta Lippmann
  W3 Lizenznehmerschulung – Planung und Gestaltung von Basis-/Aufbaukursen Basalen Stimulation® - Was bringt mir die Anwendung des Rahmencurriculums?
Ulrike Reisenberger
11.30 – 13.00 Uhr   Pause
             13.00 Uhr   Begrüßung / Grußworte
13.30 – 14.15 Uhr   Einführungsvortrag – Haltungsentwicklung und Veränderung aus sozialpsychologischer Sicht
Maria Höfflin
14.30 – 18.30 Uhr   Mitgliederversammlung des Internationalen Fördervereins Basale Stimulation® e.V.
18.30 – 19.00 Uhr   Abschluss-Plenum – Gutenabendgeschichte
Almut Kal
08.15 – 08.30 Uhr Begrüßung
08.30 – 10.00 Uhr W4 Austauschforum – Was brauchen/wünschen Angehörige sich von uns, was können wir erfüllen?
Barbara Mayer
W5 Vortrag: Aus der Forschung für die Forschung – Musik als Kommunikation bei Kindern mit schwerer Mehrfachbehinderung
Stefan Peter
W6 Workshop: Aus der Praxis für die Praxis – Geschichten wirkungsvoll erzählen
Gabi Weiss
Almut Kal
10.00 – 10.30 Uhr Pause
10.30 – 12.00 Uhr W7 Vortrag: Aus der Praxis für die Praxis – Weniger „Ja, aber“ und mehr „Warum nicht“ - Menschen mit schweren mehrfachen Behinderungen beim erlebnispädagogischen Segeln
Michael Zube
W8 Aus der Praxis für die Praxis – Haltung vermitteln im Kontext von Kursen
Elisabeth Röthlisberger
W9 Aus der Forschung für die Forschung – Synopse aktueller relevanter Ergebnisse und Formulierung interessanter Fragen
Birgit Werner
12.00 – 13.30 Uhr Pause
13.30 – 15.00 Uhr W10 Vortrag - „Dass da auch Meerjungfrauen waren“ - Erfahrungen beatmeter Patienten einer medizinischen Intensivstation
Lyn Anne von Zepelin
W11 Workshop – Körperliche Haltung und Innere Haltung
Daniela Zepke
W12 Aus der Praxis für die Praxis – Haltung erleben; Haltung entwickeln
Doreen Brunner
15.00 Uhr Abschluss-Plenum mit Zusammenfassung
Studentische Hilfskräfte
15.20 Uhr Verabschiedung

Katholische Hochschule Freiburg

Karlstrasse 63 Haus 2 79104 Freiburg

Anreise per Auto

  • Karlstrasse 63, 79104 Freiburg
  • Parken in öffentlichen Parkhäusern (kostenpflichtig) bzw. Parkplätzen (kostenpflichtig) möglich.
  • Nutzen der Park & Ride – Parkplätze
  • Strassenbahn Linie 4 bis Haltestelle Tennenbacher Strasse

Infos unter:
https://www.vag-freiburg.de/fahrplan-linien/park-ride.html

Anreise mit der Bahn

bis Hauptbahnhof Freiburg und innerstätischer Transfer mit Strassenbahn Linie 4 bis Haltestelle Tennenbacher Strasse

Infos unter:
https://www.vag-freiburg.de/startseite.html

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